Projekte

Die vom Verein family-help aktuell unterstützten Projekte

baby-hilfe zürich, eine niederschwellige Beratung, Therapie und Krisenintervention für Eltern mit ihren Kleinkindern im Einzelsetting

«acho» - Gruppen- und einzeltherapeutisches Angebot für Schwangere, Mütter mit ihren Babys und Kleinkindern nach einer Fluchterfahrung 

«acho» - Gruppentherapeutisches Angebot für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge 

baby-hilfe zürich

Die baby-hilfe zürich ist ein präventives und therapeutisches Angebot für Eltern mit Babys und kleinen Kindern. Niederschwellig wird Unterstützung bei frühen Entwicklungs- und Beziehungskrisen angeboten, wenn Eltern ratlos, erschöpft oder gar traumatisiert sind. Wir begleiten junge Familien und Kinder in Ausnahmesituationen, nach Schicksalsschlägen und Migrationserfahrungen. Wenn Eltern in der Not Hilfe bekommen, belasten sie ihre Kinder weniger, und diese können sich besser entwickeln. Wenn Kinder ihre frühen Wunden lindern oder gar heilen können, wird die Bindung innerhalb ihrer Familie verbessert und so werden sie zu verantwortungsbewussteren Erwachsenen, die unsere Gesellschaft von morgen bereichern und stützen.

Webseite der baby-hilfe zürich besuchen

    «acho» Mutter-Kind-Gruppen

    Die aktuelle weltpolitische Situation erfordert von uns Fachkräften eine professionelle und menschenwürdige Antwort und einen raschen und unkomplizierten Aufbau effizienter und verlässlicher Hilfe für Menschen mit belastenden Fluchterfahrungen. Es braucht im Aufnahmeland tragender Beziehungsangebote. Wir bieten Gruppen für Schwangere und Mütter mit Migrationshintergrund und ihre kleinen Kinder an. Ziel ist das Unterbrechen der Weitergabe von Traumatisierung und der Erhalt der psychischen Gesundheit der Kinder.

    Flyer zu den Mutter-Kind-Gruppen herunterladen (PDF)

      «acho» Gruppentherapien für unbegleitete Flüchtlingskinder und -jugendliche

      Wir bieten zudem wöchentliche Gruppentherapien für unbegleitete Flüchtlingskinder und -jugendliche unter 18 Jahren an. Dabei geht es um die Stärkung von Ressourcen und die Behandlung traumatischer Erfahrungen im Herkunftsland, auf der Flucht oder bei uns im Aufnahmeland. Angestrebt werden eine gesündere Entwicklung, eine bessere soziale Integration sowie die Prävention psychischer Krankheiten, Radikalisierung und Gewalt.

      Projektbeschrieb MNA-Gruppenprojekt

      Flyer aktuelle Mädchengruppe

      Flyer aktuelle Jungengruppe


        Das wichtigste Ziel der Projekte ist der Versuch, Resilienzfaktoren zu stärken und die transgenerationale Weitergabe von schwierigen psychosozialen Erfahrungen und Traumatisierungen abzufedern oder im Idealfall sogar zu unterbrechen. Die damit verbunden präventiven Aspekte liegen uns sehr am Herzen.

        Wir arbeiten mit einem Sozialpädagogen zusammen, der bei Bedarf, einzelne von uns betreute Familien auch stundenweise zuhause besuchen kann. Sozialpädagogische Familienbegleitung kann helfen, die Beziehungs- und Erziehungskompetenzen im Alltag und in der Lebenswelt der Familie zu unterstützen und weiter auszubauen hilft.

        In allen drei Projekten bilden wir angehende Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten aus, damit Erfahrungen und Wissen an die nächste Berufsgeneration, welche u.a. das Thema Integration besonders beschäftigen wird, weitergegeben werden. Wir bieten, wenn notwendig, sozialpädagogische Begleitung an, arbeiten mit anderen Fachstellen zusammen und unterziehen unsere Arbeit fortlaufender Supervision und Evaluation.

        Eine begleitende wissenschaftliche Auswertung der gruppentherapeutischen Angebote durch die psychologische Abteilung der ZHAW wird aktuell entwickelt.